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Schafe

Das Schaf ist eins der am weitesten verbreiteten Haustiere - es kommt in fast allen Ländern der Erde vor.

Domestiziert wurde es aus dem Mufflon vor ca. 11.000 Jahren in der Gegend des heutigen Irak.

Schafe gehören zu den Wiederkäuern und können ungefähr 20 Jahre alt werden.

Die Männchen (Böcke) können bis zu 200 (!) kg auf die Waage bringen.

Schafe sind Profi-Rasenmäher und spielen daher bei der Land-schaftspflege eine große Rolle. Zusätzlich liefern sie uns Wolle, Milch und Fleisch.

Ca. 60.000 Schafhalter leisten mit ihren Tieren bundesweit flächendeckend Landschaftspflege!

Neben den bekannten Rassen (z.b. Merinos, schwarzköpfige Fleischschafe und Heid-schnucken) kommen insbesondere die alten,
vom Aussterben bedrohten Rassen, hier wieder zum Einsatz. Sie haben die Landschaft zu dem gemacht, was sie heute ist. Diese Verbundenheit mit einer Region oder einem Lebensraum äußert sich oft schon im Namen wie Moorschnucke, Rhönschaf, Pommersches Landschaf oder Bergschaf.


Schafrassen

Welches Schäfchen
darf’s denn sein?


Über 40 Schafrassen werden in Deutschland gezüchtet.

In Deutschland werden über 40 Schafrassen gezüchtet und gehalten, während weltweit übrigens an die 600 verschiedene Schafrassen zu finden sind: Sie tragen wohlklingende Namen wie Alpines Steinschaf, Brillenschaf, Coburger Fuchsschaf, Deutsches Merinoschaf, Heid-schnucke, Leineschaf, Ostfriesisches Milchschaf oder Waldschaf. Die Tiere sind oftmals nach den Regionen benannt, aus denen die einzelne ursprünglich Schafrasse stammt. So verschieden wie die einzelnen Landschaften sind, in denen die Schafe leben, so unterschiedlich sind sie auch selbst in Bezug auf Aussehen und Eigenschaften.

Jede einzelne Rasse ist mit einer besonderen Geschichte verbunden und diese passt wiederum zur regionalen Kulturgeschichte. Die Tiere halfen schon immer den Menschen durch ihr Fleisch, ihre Wolle und ihre Milch über den Winter zu kommen. Viele Menschen lebten von der Schaf-zucht. Doch im Laufe der Jahre veränderten sich die Bedürfnisse der Käufer und Züchter. Dies führte dazu, dass so manche Rasse verschwand, während andere verstärkt gezüchtet wurden. Heute sind vor allem Schafe gefragt, die viel Fleisch und Milch liefern.

Wenn man über die verschiedenen Schafrassen berichten will, muss zuerst eines geklärt werden: Was ist eine Rasse?

Bedenkt man, dass die ersten Haustiere den Menschen schon in der Steinzeit begleiteten, ist es doch erstaunlich, dass der Begriff „Rasse“ im tierzüchterischen Sinn erst vor knapp 250 Jahren geprägt wurde.


Quellenachweis:

ME-Redaktion
Martina Emmerich
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Das Soayschaf, eine urtümliche Rasse

 
 
 
 
 
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Heidschnucke
 

Skudden
 
ss
Coburger Fuchsschaf
 
 
Grau gehörnte
Heidschnucke
 
Scottish
Blackface
 
Waliser
Schwarznasenschaf
 
Texel
 
Weiß gehörnte
Heidschnucke
 

Shropshire-Schaf
 
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© Schäferverein Odenwaldkreis e.V. 2011