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Sonderseite zum Thema Wolf und
Schafbeweidung/Weidetierhaltung

Kommunikation sieht anders aus
Odenwälder Schäfer warten einen Monat auf Antwort
aus dem Ministerium


Von RAINER KAFFENBERGER

Michelstadt/Rehbach. Am 13.09.2020 hat der Odenwälder Schäferverein e.V. an Herrn Staatssekretär Oliver Conz vom Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz einen offenen Brief zu seinem in Facebook veröffentlichten Video „KLARTEXT“ zum Thema „Der Wolf ist zurück in Hessen“ und seinen fünf Aussagen Stellung genommen. Die Aussage von Herr Staatsekretär Conz und seinem Ministerium über die Einbeziehung der Weidetierhalter zum neuen Wolfsmanageplan und deren Ängste ernst zu nehmen, einen Austausch sowie eine Kommunikation zu führen; davon haben die Odenwälder Schäfern nichts mitbekommen. Angesprochen wurde der Odenwälder Verein nicht.

„Der Odenwälder Schäferverein e.V. ist ziemlich verwundert, dass zu diesem o.g. Offenen Brief bis dato keine Antwort von Herrn Conz und seinem Ministerium vorliegt. Wir fühlen uns ziemlich im Stich gelassen und nicht ernst genommen. Auf den neuen Wolfsmanageplan sind wir gespannt.“ Kommunikation sieht anders aus" so 1. Vositzender Bernd Keller.

Das Video von Herrn Staatssekretär Conz kann man sich unter https://www.facebook.com/umwelthessen/videos/245067180089444
anschauen.

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KLARTEXT - Ein Faktencheck!
Der Staatssekretär Oliver Conz vom Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz , Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hat am 09. September in Facebook ein Video mit dem Titel „KLARTEXT“ zum Thema „Der Wolf ist zurück in Hessen“ veröffentlicht. Dazu haben wir in einem offenen Brief an Herrn Conz Stellung genommen.
Jetzt warten wir auf eine Antwort. (Stand: 03.10.2020)

>> hier gehts zum Brief

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Desolates Wolfsmanagement
des Landes Hessen
Zum Vorfall eines Wolfsrisses in Lautern, Kreis Bergstraße – Kreisübergreifende und gute Zusammenarbeit der Wolfsbeauftragten

>> hier die Pressemitteilung

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Leserbrief zum Echo-Artikel „War es der Wolf im Lautertal“ und zum Kommentar „Gebt dem Wolf eine Chance!“  vom 22.05.2020

„Hat der Südhesse doch im Laufe der Jahre verlernt,
mit dem Wolf zu leben“?

Wie lebten wir mit dem Wolf? Vor mehr als 150 Jahre, wurde der Wolf in Deutschland konsequent bejagt um die Weidetiere der Bauern zu schützen und damit deren Überleben zu sichern. Schon der Verlust von zwei Ziegen konnte eine Familie in große Not bringen. Wir Tierhalter hätten eine Chance mit dem Wolf zu leben, aber bislang hat die Politik nichts Nennenswertes auf den Weg gebracht. Wir werden zwar gehört aber anscheinend nicht ernst genommen. 40 Euro pro Hektar Unterstützung reicht noch nicht einmal für den Aufwand den man betreiben muss um diese Unterstützung zu erhalten. Volle Bezahlung für Sicherungsmaßnahmen der Weidetiere gegen den Wolf, Entschädigung bei Rissen unter Berücksichtigung der Beweislast-Umkehr und eine Bestandsregulierung des Wolfes. Denn auch wir halten seltene Weidetierrassen die vom Aussterben bedroht sind. Nach den jetzt vorliegenden Analysen ist davon auszugehen, dass in Deutschland für etwa 700 bis 1.400 Territorien geeigneter Lebensraum vorhanden ist (Quelle: Bundesamt für Naturschutz BfN). Das sind dann bis zu 14.000 Wölfe. Dann gibt dann keine Artenvielfalt mehr. Auch die Naturschutzverbände denen eigentlich jedes Tier wertvoll sein sollte, zeigen sich bedeckt. Deren schnelle Eingreiftruppe für den Odenwald – Fehlanzeige.

Mit dem Wegfall der Weidetierhaltung wird sich unsere Landschaft verändern. Und ob der Wolf für den Menschen gefährlich ist wird sich noch zeigen. Wenn tagsüber Wölfe durch die Ortschaften laufen wird hier von Lebensqualität von älteren Menschen und Kindern keine Rede mehr sein. Ein begrenztes Miteinander wird es nur geben, wenn Politik und Verbände offen mit dem Thema umgehen und es nicht nur eine Sichtweise gibt. Für den Wolf werden Millionen ausgegeben. Allein 2019 hat der NABU, dessen Stiftungen und Untergruppen in Deutschland 5,3 Millionen Euro an EU-Agrar-subventionen bekommen. Ausgerechnet die größten Kritiker dieses Fördersystems. Diese Förderungen sollten eigentlich den heimischen Landwirten zur Verfügung stehen, zum Ausgleich der niedrigen Erzeugerpreise.

Weidetiere sind halt nicht soviel wert, da kommt es ja auf ein paar mehr oder weniger nicht an, hört man die Wolfsbefürworter sagen, aber ein Schäfer hängt an seinen Tieren und, obwohl diese auch geschlachtet werden, ist es etwas anders als wenn Tiere grausam gerissen werden und qualvoll verenden.

Bernd Keller

Vorsitzender des Schäfervereins Odenwaldkreis e.V.

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Canis lupus ist im Odenwaldkreis zurück
Wolf zwischen Reichelsheim und Fränkisch-Crumbach gesichtet

VON RAINER KAFFENBERGER

Odenwaldkreis. Am Samstag den 25. April 2020 wurde zwischen Reichelsheim und Fränkisch-Crumbach ein Tier fotografiert, welches einem Wolf ähnelte. Das Lupus Institut und die Wolfsbeauftragten des Odenwaldkreises hat jetzt bestätigt, dass sich um einen Wolf (Canis lupus) handelt. Anscheinend handelt es sich um einen Rüden auf der Wanderung.

„Der Schäferverein Odenwaldkreis e.V. bittet daher seine Mitgliederinnen und Mitglieder sowie die anderen Weidetierhalter um erhöhte Wachsamkeit, sicheren Weideschutz und der täglichen Zaunkontrolle. Sichtungen des Wolfs sollten dem Schäferverein Odenwaldkreis e.V. und den Wolfbeauftragten des Odenwaldkreises gemeldet werden.

https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/reichelsheim/odenwald-wolf-bei-reichelsheim-gesichtet_21611741

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Druck auf die Umweltministerin steigt -
Schäfer fordern Schutz vor Wölfen und entsprechende Programme

Landesregierung muss bei Entschädigungen, Förder-programmen und Monitoring massiv nachbessern – 9 Euro pro Hektar mehr sorgen für Hohn und Spott 


Mit eigens entworfenen Plakaten und Schilder demonstrierte der Odenwälder Schäferverein bei der Demo in Wiesbaden. Foto: Andrea Fischer (Schäferverein)

VON RAINER KAFFENBERGER

Wiesbaden. Bei der Rückkehr des Wolfes fühlen sich die hessischen Weidetierhalter von der Landesregierung alleingelassen: Nun haben sie ihren Unmut erstmals gemeinsam, laut und öffentlichkeitswirksam kundgetan: Unter dem Motto '5 nach 12' demonstrierten vergangene Woche rund 600 Tierhalter gegen die Politik von Umweltministerin Priska Hinz (Grüne). Viele Schäfer - auch vom Odenwälder Schäferverein - kamen in ihrer Schäfertracht, mit großem Hut, langem Mantel und Stock in die Landeshauptstadt. Auf Transparenten und Plakaten stand: "Ohne Schafe keine Artenvielfalt“, "Weidetierhaltung braucht kein Wolf" oder "Wir brauchen Hilfe, sonst hören wir auf". Dazu drastische Bilder von gerissenen Schafen und gefletschten Wolfsgebissen.

"Wir fühlen uns von der Politik alleine gelassen. Im Jahr 2019 sind bereits mehr als 30 Nachweise von Wölfen in Hessen verzeichnet. Zehn der 30 Nachweise beruhen auf Rissen in Schafherden, bei denen regelmäßig mehrere Tiere betroffen waren", so der hessische Verband für Schafzucht und -haltung. Weidetierhalter beschäftigen sich derzeit stark mit dem Thema Wolf, doch bislang wissen wir nicht, wie wir unsere Herde richtig schützen können“.

Grüne Ministerin sorgt mit Aussagen für Entrüstung

Vorwurf der Schäfer an die Landesregierung und besonders Land-wirtschaftsminsterin Priska Hinz. Die Politik achte trotz steigenden Risikos zu sehr auf das Wohl der Wölfe und zu wenig auf das der Schäfer und ihrer Herden. Von einem "Wolfskuschelkurs" sprach der Landesverband für Schafzucht und -haltung als Hauptorganisator der Demo. Agrarministerin Priska Hinz wurde zudem ein Forderungskatalog übergeben. Die Ministerin wurde bei ihrer Rede in Wiesbaden mehrfach kräftig ausgebuht. "Wir müssen alle lernen, mit dem Wolf zu leben", hatte die Grünen-Politikerin erklärt und damit für einen Entrüstungssturm gesorgt. Die zugesicherte Erhöhung der Fördermittel des Landes für bessere Schutzmaßnahmen wie Elektrozäune wurde von den Schäfern als zu gering bezeichnet und als "Almosen" und "Augenwischerei" lautstark kritisiert. Mit Ihren Aussagen zu Fragen der Weidetierhalter hatte Hinz mit Allgemeinfloskeln geantwortet.

Fehlendes Förder- und Monitoring-Programm für Investitionen

Die Schäfer kritisieren bei der Demonstration in Wiesbaden vor allem die finanziellen Schäden durch gerissene oder verletzte Tiere. Auch die Investitionen in stärkere Schutzmaßnahmen sowie ein höherer Kontroll-aufwand kämen durch die Rückkehr des Wolfes auf sie zu. Experten schließen nicht aus, dass erstmals seit längerer Zeit wieder ein Wolf in Hessen heimisch werden kann. Andere Länder seien viel weiter. Hessen habe weder eine transparente Entschädigungsregelegung noch ein Förder- oder Monitoring-Programm für Investitionen in den Schutz vor Wölfen. Hier muss massiv nachgebessert werden und da muss die Hessische Landesregierung endlich mal ihre Hausaufgaben machen, fordern die Weidetierhalter.

9 Euro mehr pro Hektar


„Was an Prämie gezahlt werde, um Schutzzäune gegen Wölfe zu bauen, sind von 31 Euro auf 40 Euro pro Hektar "der blanke Hohn". Um unsere Tiere vor dem Wolf zu schützen und die zusätzlichen geforderten Kontrollmaßnahmen durchzuführen, reicht hier bei weitem nicht aus, sagte Bernd Keller 1. Vorsitzender des Odenwälder Schäfervereins. Außerdem müssen alle Tierhalter unterstützt werden wenn man davon ausgeht das ca. 70% der Hessischen Betriebe weniger als 10 Tiere halten“,  so Bernd Keller der als einer der Hauptredner der Demo die Odenwälder Weidetierhalter vertrat.  

Die Agrarministerin lud die Weidetierhalter zu einem Treffen am 28. Januar ins Wiesbadener Agrarministerium ein. Dabei soll es dann auch um den Forderungskatalog gehen, der Hinz bei der Protestkundgebung überreicht wurde.

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Maßnahmen der Hess. Landdesregierung zum Schutz der Herden vor Wolfrissen sind unzureichend bzw. wenig zielführend


v.l.n.r.: Wiebke Knell – MdL, Bernd Keller – Schäfermeister, 1. Vorsitzender des Schäfervereins Odenwald, Moritz Promny – MdL
Dr. Alwin Weber – Kreisvorsitzender FDP Odenwald, Yanki Pürsün – MdL

Von Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag

Michelstadt-Rehbach. „Bei einem gemeinsamen Besuch des Schäfervereins Odenwaldkreis e.V. machten sich die FDP-Landtagsabgeordneten Wiebke Knell, Moritz Promny und Yanki Pürsün und der örtliche FDP-Vorsitzende Dr. Alwin Weber einen Eindruck von den aktuellen Herausforderungen, die vor dem Hintergrund mehrerer Wolfsichtungen in Hessen, insbesondere im Odenwald, bestehen.

An mehreren Stellen seines Pachtgebiets zeigte Bernd Keller,
1. Vorsitzender des Schäfervereins Odenwald, sehr eindrucksvoll, dass die von der schwarz-grünen Landesregierung vorgesehenen Maßnahmen zum Schutz der Herden vor Wolfrissen unzureichend bzw. wenig zielführend sind. So ist es weder möglich, alle Weiden mit angeblich wolfssicheren Zäunen auszustatten, noch würde die vorgesehene Prämie von 31 Euro auch nur ansatzweise ausreichen,
um einen wirklich wolfssicheren Zaun zu bauen. Schäfer Keller und die Besucher der FDP waren sich einig: Was es braucht, ist ein ganzheitliches Wolfsmanagement, das sicherstellt, dass zum einen die Nutztierhalter tatsächlich unterstützt werden als auch eine Regulierung der Wölfe.“ 

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Schäferverein Odenwaldkreis:
Odenwälder Schäfer nehmen Stellung
zum Thema Wolf



>> Hier lesen Sie unseren ganzen Artikel


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Märkische Allgemeine Zeitung:

"Kommen sie nochmal, höre ich auf"
Schäfer Dirk Hofmann hat in den vergangenen Monaten mehr als 90 Tiere durchs Wolfsrisse verloren


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Weitere Pressemeldungen:

https://www.svz.de/regionales/brandenburg/erster-antrag-auf-wolfs-entnahme-id18838981.html



https://www.bz-berlin.de/berlin/umland/aus-angst-vor-woelfen-brandenburgs-bauern-schiessen-schippen-schweigen



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Schäferverein Odenwaldkreis:
An alle Wolfsbefürworter, Wolfsgegner,
Weidetierhalter, Schäfer, Politiker, Verbraucher und mündige Bürger der Bundesrepublik Deutschland ...

>> Hier lesen Sie unseren ganzen Artikel

Den Artikel und die entsprechenden Komentare
finden Sie auch auf unserer
Facebook-Seite >>


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Schäferverein Odenwaldkreis:
Forderungen der Schafhalter an die Politik
für das Tier, das von der Stiftung „Bündnis Mensch und Tier“ zum Haustier des Jahres 2018 gewählt wurde, nämlich das Schaf, auch im Namen aller anderen Weidetierhalter.

>> Hier lesen Sie unseren ganzen Artikel


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Schäferverein Odenwaldkreis:
Wieviel Wolf verträgt das Land?

>> Hier lesen Sie unseren ganzen Artikel


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Elektrozäune bieten vor dem Wolf absolut keinen
sicheren Schutz!


Ein Border Collie (Stockmaß 40 cm) beim Sprung aus dem Stand über einen 90 cm hohen Elektrozaun in die Schafsweide.
Einen Wolf in seiner Größe, interessiert die 90 oder 140 cm Höhe
des Zauns nicht!



Bild Flugstudie: Rainer Kaffenberger

Klicken um das Bild zu vergrößern.


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"Ein Landwirtschaftsminister der zu den Weidetierhaltern steht"



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1. Vorsitzender Bernd Keller bei der Sendung
"Zur Sache" beim Rhein-Neckar-Fernsehen ...

... zum Thema "Raubtiere im heimischen Wald"

22. September 2017




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Schafhalter fordern Entnahme auffälliger Wölfe


hier zum Artikel (PDF-Datei)

 

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Mehr als 20 Tiere von Wölfen gerissen?

In den Landkreisen Vechta und Diepholz sollen mehr als 20 Tiere von Wölfen gerissen worden sein. Die Tiere haben offenbar einen zwei Meter hohen Zaun überwunden.



Hier zum Artikel und Film des NDR

Irgendwann sollte jeder einsehen das der Wolf ein intelligentes
Raubtier ist, das sich von einem 1,20 m hohen Zaun mit
Flatterband nicht abschrecken lässt, übrigens, unsere Vorfahren
wussten das.Allen sogenannten Tierschützern sei gesagt das es
für den Widder nicht schön war mit heraushängenden Eingeweiden herumzulaufen.



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Vereinsvorsitzender Bernd Keller befürchtet, dass Odenwälder Schäfer verstärkt aufgeben

Bericht vom Odenwälder Echo vom 14.09.2017



>> hier zum Bericht


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An alle Schaf- und Weidetierhalter,

nun ist das passiert was wir alle befürchtet haben.

Der erste Wolf wurde im Odenwald, nähe Wald-Michelbach gesichtet.
Ich hoffe, dass es ein Einzelgänger ist und eventuell weiter wandert.
Vorläufig sollten wir alles versuchen unsere Tiere sicher einzuzäunen.
Die normalen Netze mit 90 cm Höhe sollen im Moment ausreichen, wichtig ist , dass die Zäune sehr gut unter Strom stehen um den Wolf zu vergrämen, sollte er herausfinden das kein Strom auf den Zäunen ist, wird er sich auch in Zukunft nicht mehr von diesem abschrecken lassen.

Folgende Punkte bitte beachten:

  1. Freimähen wo die Zäune aufgestellt werden
  2. Nur funktionsfähige Netze ohne Löcher verwenden
  3. Zäune an der oberen und unteren Litze straff spannen, um ein Überspringen und Durchschlüpfen zu verhindern
  4. Für ausreichend Spannung auf dem Netz sorgen
  5. Schafe mindestens 1mal, besser 2mal am Tag kontrollieren.
  6. Unebenheiten am Boden ausgleichen damit es keine Stromableitung gibt

Solltet Sie trotzdem ein gerissenes Tier vorfinden, dazu würden auch Wildtiere gehören, bitte die Luchs- und Wolfsbeauftragten im Odenwaldkreis informieren.

Raina Kessler          
Tel.: 06062-70101 oder Mobil: 0174-9257322
Karlheinz Kinzer    
Mobil: 0170-9141354

Es bleibt festzuhalten, dass wir im Moment keine Möglichkeit haben gegen den Wolf vorzugehen (in anderen Teilen Europas wird der Wolf bejagt), weil die Übergriffe auf Weidetiere überhandgenommen haben, dass eine Weidhaltung teilweise nicht mehr möglich ist.

Ebenfalls bleibt festzuhalten, dass es derzeit in Hessen keine Entschädigung für Risse gezahlt wird, man lässt uns also alleine im Regen stehen.

Bernd Keller
1. Vorsitzender

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Weidetiere konsequent vor dem Wolf schützen


Gemeinsame Erklärung von

Deutscher Bauernverband (DBV)
Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL)
Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter (BDZ)
Bundesverband Rind und Schwein (BVRS)
Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN)
Bundesverband für landwirtschaftliche Wildhaltung

zur Umweltministerkonferenz am 3. bis 5. Mai 2017
in Bad Saarow


>> Hier zum Artikel

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FORDERUNGSKATALOG

zum Erhalt der Weidebewirtschaftung und
Landschaftspflege mit Schafen und Ziegen unter den
Bedingungen der Anwesenheit von freilebenden Wölfen


>> Hier zum Artikel


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Sind Wölfe auf Kühe spezialisiert?

Wieder hat ein Rudel eine Kuhherde im Landkreis Cuxhaven attackiert. Ein Rind wurde geötetet, viele weitere verletzt. Der Landwirt hatte den Verursacher noch gesehen.

>> Hier zum Artikel

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Wolfssichtung in Wald-Michelbach!


Liebe Schafhalter im Odenwald,
hier eine Meldung unseres Fachministeriums.
Bitte weiter verbreiten!

mit freundlichem Gruß
Arnd Ritter

Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH)
Arnd Ritter - FG 16, Zuchtleitung Schafe
34117 Kassel, Kölnische Straße 48-50
Tel.: 0561/7299-264 Internet: www.llh.hessen.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie darüber informieren, dass uns ein Hinweis auf die mögliche Anwesenheit eines Wolfes im Bereich südwestlich von Wald-Michelbach vorliegt. Bitte geben Sie diesen Hinweis ggf. an Weidetierhalter vor Ort weiter, die um erhöhte Sorgfalt bei der Herdensicherung gebeten werden. Nach derzeitiger Erkenntnislage gehen wir bisher  von einem vermutlich durchziehenden Einzeltier aus. Sollten Ihnen weitere Hinweise gemeldet werden, bin ich für eine Meldung an die Wolfshotline (wolf@umwelt.hessen.de) dankbar, in dringenden Fällen und während der Dienstzeiten auch unter 0611-815-3999. Vielen Dank!

Weitere Informationen zum Hessischen Wolfsmanagement finden Sie unter: https://umwelt.hessen.de/umwelt-natur/naturschutz/arten-biotopschutz/wolfsmanagement
Fachinformationen und Meldebogen sowie ggf. lokale Ansprechpartner finden Sie unter https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/arten-melden/wolf.html

Mit freundlichen Grüßen,
Im Auftrag
Bernd Rüblinger
 
 
Bernd Rüblinger
Hessisches Ministerium für Umwelt,
Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Referat IV 4 A "Artenschutz, Naturschutz bei Planungen Dritter, Landschaftsplanung, Naturschutzrecht"
Mainzer Straße 75, Raum 314
65189 Wiesbaden
Tel.: +49 (0) 611 / 815 - 16 86
Fax: +49 (0) 611 / 32 718 - 19 47
E-Mail: bernd.rueblinger@umwelt.hessen.de
Internet: www.umwelt.hessen.de

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